Steuern für ihr Tier

Jeder der einen Hund hält, ist dazu verpflichtet, Hundesteuer an die Gemeinde abzuführen, welche die Steuer dann auch verwenden dürfen. Die Steuer verfolgt den Zweck, die Anzahl der Hunde zu begrenzen, um Ordnung und Sicherheit zu gewährleisten. Die rechtliche Grundlage dieser Abgabe bildet das Hundesteuergesetz.

Das erste Mal wird eine staatliche Hundesteuer im Jahre 1796 in Großbritannien erwähnt und wird als die erste Hundesteuer weltweit angesehen. Einmal mit Jahr und für jeden gehaltenen Hund einzeln wird die Hundesteuer erhoben. Die Höhe dieser richtet sich nach der Gemeinde, wird von ihr veranschlagt und kann deswegen sehr unterschiedlich ausfallen. So kann es vorkommen, dass der Hund, welcher in einer Stadt gemeldet ist, teurer versteuert wird, als ein Hund, der in ländlichen Gegenden gemeldet wird. Auch ist es oft der Fall, dass der erste Hund im Vergleich zu jedem weiteren am günstigsten ist. Bereits ab dem zweiten Hund wird ein erhöhter Steuersatz fällig. Einige Gemeinden verlangen mehr als das doppelte der Hundesteuer, die der erste Hund kostet. Gilt die Rasse des Hundes als gefährlich, wird für diesen eine besonders hohe Steuer veranschlagt. Die meisten Bundesländer bieten nach einem bestandenen Wesenstest jedoch die Möglichkeit an, die reguläre Hundesteuer für das als „Kampfhund“ eingestufte Tier zu zahlen.