Der Rottweiler ist ursprünglich als Hüte-, Trieb- und Sennenhund eingesetzt worden. Seine Stämmig- und doch Wendigkeit und die Tatsache, dass der Rottweiler als unerschrocken und nicht krankheitsanfällig galt, sprachen dafür. Anfang des 20. Jahrhunderst wurde die Rasse deshalb sogar für Polizei- und Militärdienst anerkannt und eingesetzt.
Ein Rottweilerrüde wird bis zu 70 cm hoch und 50 Kilogramm schwer, sein Körperbau ist gedrungen, das Fell kurz, schwarz und mit verschiedenfarbiger Unterwolle ausgestattet.
Der Rottweiler ist ein intelligenter und gelehriger Hund, weshalb die Erziehung deutlich einfacher ist als bei anderen Rassen. Er verfügt über ein freundliches und ruhiges Wesen, ist kinderlieb und anhänglich, sowie sehr nervenstark. Das macht den Rottweiler zu einem perfekten Familienhund. Sein starker Knochenbau und sein kräftiges Gebiss machen ihn zu einem guten Wach- und Schutzhund, was leider dieser Zeiten oft genutzt wird, um aus ihm einen scharfen Kampfhund zu machen. Aus diesem Grund wird der Rottweiler in einigen Ländern als "Listenhund" geführt, seine Haltung unterliegt also einigen Einschränkungen, auch Wesenstests sind in gewissen Ländern Grundvoraussetzung.
Da die Nachfrage nach Rottweilern in den letzten Jahrzehnten stark angestiegen ist, sind Krankheiten aufgrund von Überzüchtung aufgetreten, die aber behandelbar sind. Deshalb sollten Sie darauf achten, dass dem Züchter auf jeden Fall ein Röntgenbild des Welpen vorliegt.
|