Alles rund um Französische Bulldoggen
Bullterrier
Um die Hunderennen in Mittelengland für Besucher attraktiver zu machen, setzten die Züchter auf Aggressivität und Schnelligkeit. Der bis dahin genutzte Bulldog entsprach nicht diesen Wünschen. So wurde der Bullterrier gezüchtet, dessen längere, spitze Schnauze wesentlich besser zum Beißen geeignet war, als die kurzen, breiten Schnauzen der Bulldogs.

Der Bullterrier geht aus den Rassen Bulldog, Dalmatiner und dem mittlerweile ausgestorbenen White English Terrier hervor, so vereint er die geschmeidige Hochläufigkeit des Dalmatiners, den stabilen Knochenbau der Bulldogge und die Zähigkeit eines Terriers. Der Kopf des Bullterriers ist oval, mit nach unten gezogener Schnauze, was ihm einen durchdringenden Ausdruck verleiht. Der mittelgroße Hund ist von leidenschaftlicher Natur, allerdings auch sehr aufmerksamkeitsbedürftig.

Er wird den "gefährlichen Hunden" zugeordnet. Laut FCI-Aussage sollten allerdings Züchter von der Zucht ausgeschlossen werden, die vermehrt Hunde verpaaren, die beide unter dem Cocker Rage- Syndrom leiden. Diese Störung sorgt für eine aggressive Grundhaltung des Tieres, die Hemmschwelle wird herabgesetzt. Dieses Syndrom ist allerdings nicht typisch für den Bullterrier, auch andere Rassen leiden darunter. Trotz allem ist die Wesenstestpflicht für Züchter von Bullterriern zur Pflicht geworden, um dem Gerücht, der Bullterrier sei ein reiner Kampf- und kein Familienhund, dauerhaft Einhalt zu gebieten. Bei entsprechender Erziehung und Sozialisierung ist ein Bullterrier durchaus als Familienhund denkbar.

 

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